Zum Inhalt springen

Zeitplan

So sehen die nächsten Jahre der Donaubrücke Stein-Mautern aus, von der Fundierung der neuen Pfeiler bis zur Verkehrsfreigabe.

  1. Abgeschlossen

    Vorbereitende Baumaßnahmen

    Montageplatz, Rampen, Widerlager und Damm B3 und B33.

  2. Bis 2026

    Planungsphase

    Die Planungsphase für die Sanierung und die Ersatzbrücke läuft.

  3. 2026

    Einholung finaler behördlicher Bewilligungen

    Die letzten behördlichen Bewilligungen werden eingeholt.

  4. 2027

    Vergabe der Hauptbauarbeiten

    Die Hauptbauarbeiten werden vergeben.

  5. 2027

    Errichtungsstart Ersatzbrücke

    Der Bau der Ersatzbrücke beginnt.

    Transkript

    Damit die Donauquerung während der Bauzeit weiterhin möglich bleibt, wird unmittelbar neben der Bestandsbrücke eine temporäre Ersatzbrücke errichtet. Der gesamte Verkehr wird anschließend auf diese umgeleitet.

  6. 2028

    Beginn Sanierung Bestandsbrücke

    Die Sanierung der historischen Bestandsbrücke beginnt.

    Transkript

    Danach beginnt die spektakulärste Bauphase: Die historischen Tragwerke werden abschnittsweise ausgebaut, über die Donau per Schiff ausgeschwommen und mit Spezialfahrzeugen an einen eigens eingerichteten Montageplatz transportiert. Dort erfolgt die aufwendige Sanierung der einzelnen Brückenteile.

    Die bestehende Stahlkonstruktion wird bis rund einen Meter über Fahrbahnniveau neu und verbreitert hergestellt. Darüber bleibt das markante Fachwerk erhalten, wird instandgesetzt und mit der neuen Unterkonstruktion verbunden – alles in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz. Künftig präsentiert sich die Brücke außerdem wieder in ihrem ursprünglichen Farbton Grau – und damit wieder in ihrem historischen Erscheinungsbild.

    Gleichzeitig werden die Pfeiler erneuert. Dabei wird in drei Schritten vorgegangen: Dem Abtrag der Ummantelung folgt die Neuerrichtung des Pfeilers und die anschließende Wiederanbringung der Ummantelung mit den bestehenden Steinen. Dieses Vorgehen garantiert den bestmöglichen Erhalt der historischen Substanz.

    Durch das gestaffelte Bauen an den drei Strompfeilern – eine Maßnahme zum Hochwasserschutz – wird auch sichergestellt, dass die Schifffahrt auf der Donau die ganze Bauzeit über aufrechterhalten werden kann.

    Auch an Land werden umfangreiche Anpassungen umgesetzt. Auf der Steiner Seite werden Widerlager und Landpfeiler an die neue Brückenbreite angepasst und ein neuer Kreisverkehr errichtet. Gleichzeitig erfolgt auf der Mauterner Seite die Sanierung des Brückenwiderlagers sowie der Zufahrtsbrücke über die B33.

  7. 2032

    Verkehrsfreigabe Bestandsbrücke

    Die sanierte Bestandsbrücke wird wieder für den Verkehr freigegeben.

    Transkript

    Jetzt laufen bereits die Vorbereitungen für den Wiedereinbau der Tragwerke. Die fünf Elemente der Strombrücke werden nun per Schiff zurück an ihren endgültigen Standort transportiert und dort Schritt für Schritt eingehoben.

    Mit einem Gewicht von bis zu 660 Tonnen zählt jedes dieser Tragwerksteile zu den schwersten Bauteilen des gesamten Projekts – vergleichbar mit dem Gewicht von siebzehn voll beladenen Sattelzügen.

    Anschließend folgen die letzten Montagearbeiten an den einzelnen Tragwerken und die Fertigstellung der Fahrbahn. Danach kann die generalsanierte Donaubrücke Stein-Mautern wieder für den Verkehr freigegeben werden.

  8. 2033

    Abschluss des Rückbaus der Ersatzbrücke und Renaturierung

    Die Ersatzbrücke wird zurückgebaut, das Gelände renaturiert.

    Transkript

    Die temporäre Ersatzbrücke hat damit ihre Aufgabe erfüllt und wird rückgebaut.

    Von der Generalsanierung profitiert auch der Fuß- und Radverkehr: Ein neuer, großzügiger Geh- und Radweg bindet das Bauwerk optimal an das bestehende Wegenetz an.

    Die ehemaligen Baustellengebiete werden anschließend renaturiert und mit heimischen Bäumen und Gehölzen wiederhergestellt.

Teilen